4tägige Wanderreise in die Osteifel

Die Eifel ist nicht nur Vulkangebiet, sondern auch uraltes Kulturland, in dem schon Kelten und Römer ihre Spuren hinterlassen haben. Die Römer siedelten schon früh in der abgelegenen Eifel und betrieben dort Bergbau, denn der Trass, ein vulkanisches Material, war schon damals beliebter Baustoff.
Benediktiner gründeten 1093 die Abtei Maria Laach. Die Kirche im romanischen Stil besitzt ein bedeutendes, riesengroßen Deckenmosaik. Auch heute leben noch einige Mönche dort, an deren Gottesdiensten man teilnehmen kann.
Bekannt ist auch der Laacher See, der als Relikt einer der gewaltigsten Vulkanausbrüche Europas heute noch vom Vulkanismus zeugt: Gas-Bläschen treten an einigen Stellen aus. Doch nicht nur hier: An vielen Stellen in der Eifel tritt noch immer vulkanisches Kohlendioxid aus, das zum einen industriell genutzt wird, aber auch eine touristische Attraktion bei Andernach darstellt: Hier bricht regelmäßig der höchste Kaltwassergeysir Mitteleuropas aus!
Diese und weitere Punkte stehen auf dem Programm der diesjährigen Geo-Tour in die Osteifel, vor allem natürlich geologische Besonderheiten, wie sie nur hier vorkommen.

Dem Wetter angepasste Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen; ein größerer und einige kleinere Wanderungen und Spaziergänge sind vorgesehen; sollte es regnen, laden alternativ mehrere interessante Museen zum Besuch ein.

Der Reiseleiter ist Geologe/Vulkanologe und führt seit vielen Jahren zu erdgeschichtlich interessanten Orten, insbesondere zu vulkanischen Lokalitäten – in Deutschland, aber auch auf den Kanarischen Inseln.

 

Leitung: Dr. Bernd Maul, Freiburg
Termin: 13.09. - 16.09.2020
Kursnummer: 099
In Kooperation mit:

Fa. Janzen-Reisen GmbH

Detaillierte Informationen zu Leistungen und Reisepreis sowie Anmeldung: Telefon +49 (0)761 / 500293, Fax +49 (0)761 / 507724, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.janzen-reisen.de