Der Weg zum konstruktiven Handeln am Beispiel von M. Gandhi, M.L. King und N. Mandela

Herausragendes Merkmal des Menschen ist seine Fähigkeit zur Reflexion, durch die er auch die Freiheit hat, destruktive Emotionen wie Rachsucht, Vergeltungsstre­ben und Hass zu überwinden. Sie wurzeln oft im Zorn auf erlittenes Unrecht und dem Wunsch, dieses auszugleichen.

In Familie und Gesellschaft geschehen Dinge, die nicht geschehen sollten und Menschen tief verletzen können. Doch wie lässt sich mit den negativen Emotionen von Wut, Zorn und Trauer so umgehen, dass man die Freiheit, sein eigenes Leben zu leben, wiedergewinnt? Wie können Hass und Schuld überwunden werden, sodass man dem anderen wieder in die Augen schauen und mit ihm sogar in einer Gemeinde zusammenleben kann?

Persönlichkeiten wie Gandhi, King und Mandela zeigen exemplarisch, wie man Schritt für Schritt das destruktive Potenzial des Zorns überwinden und zu einem zu­kunfts­orientierten Denken und Handeln kommen kann. Erörtert werden dabei auch aktuelle Beispiele aus Alltagsleben und Politik.

Die Referentin ist Professorin für Philosophie an der Universität Freiburg, lehrt an der PH Freiburg und ist Buchautorin.

Leitung: Prof. Dr. Regine Kather, Freiburg
Termin: 16.11. - 17.11.2019
Kursnummer: 124
Uhrzeit:

Samstag 17–21 Uhr mit Pause zum Abendessen bis Sonntag mit dem Mittagessen

Teilnehmeranzahl: max. 30
Kursgebühr: 35 €
Unterkunft und Verpflegung: ab 67 €

» ANMELDUNG