Die Passivität der Obama-Administration bezüglich der Nahost-Politik hat dazu geführt, dass die USA ihren einstigen starken Einfluss in dieser Region verloren haben. Ob Präsident Trump eine Umkehrung dieser Politik beabsichtigt, ist heute noch nicht erkennbar.
Andererseits hat der russische Präsident Putin schon 2013 verkündet, dass er Russland wieder zur Weltmacht wie einst die UdSSR machen will. Und deshalb versucht er genau dort sich zu profilieren, wo die USA die weltpolitische Bühne verlassen haben. Unterstützt wird er dabei von den beiden nach Größe in der Region strebenden Staaten Iran und Türkei.
Mit dieser neuen politischen Allianz wird anscheinend ein neues Kapitel der Geschichte dieser Region aufgeschlagen.

Der Referent ist Orientalist und Historiker. Er hat u.a. Bundeswehrsoldaten auf ihren Einsatz in Afghanistan vorbereitet. 2013 erschien von ihm Schall und Rauch: Der arabische Frühling in seinen politischen Farben (Verlag Königshausen & Neumann).

Leitung: Matthias Hofmann M.A., Kirchentellinsfurt
Termin: 22.02. - 23.02.2019
Kursnummer: 021
Uhrzeit:

Freitag 18 Uhr mit dem Abendessen, 19–21 Uhr Seminar; Samstag 9.30 Uhr bis nach dem Mittagessen

Kursgebühr: 30 €
Unterkunft und Verpflegung: ab 67 €

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