Die mykenische Kultur ist die erste Hochkultur auf dem Europäischen Festland. Auf der Halbinsel Peloponnes und in Mittelgriechenland erlebte sie ihre Blüte zwischen 1600 und 1200 v. Chr. Als im November 1876 Heinrich Schliemann die berühmte Goldmaske des Agamemnon entdeckte und die zahlreichen Goldschätze aus den Gräbern barg, bekam die prähistorische Kultur ein Gesicht und einen Namen. Nach ihrem Fundort wurde sie „mykenisch“ genannt und die Darstellungen mit den sagenhaften Königen aus Homers Epen gleichgesetzt.

Von Dezember bis Juni zeigt das Badische Landesmuseum in Karlsruhe die große Sonderausstellung „Mykene“. Hierfür kommen zahlreiche Objekte aus Griechenland ins Karlsruher Schloss, darunter die bekannten Schliemann-Funde aus Mykene und Tiryns; insgesamt 400 Leihgaben, darunter zahlreiche, die das geschichtsträchtige Land noch nie verlassen haben. Zu den Highlights gehören Funde aus dem sogenannten Grab des Greifen-Kriegers: ein ungestörtes Schachtgrab, das 2015 in der Nähe des „Palastes des Nestor“ in Pylos gefunden wurde – es zählt zu den bedeutendsten archäologischen Funden Griechenlands der letzten Jahre.
Der Vortrag stellt die mykenische Hochkultur in ihrem Umfeld vor und führt gleichzeitig in die Ausstellung ein.

Der Referent ist Studiendirektor i.R. und hat sich mit den alten Kulturen des Mittelmeerraums sein ganzes Berufsleben beschäftigt.

Leitung: Detlev Hoffmann, Waldkirch
Termin: 01.04.2019
Kursnummer: 040
Uhrzeit:

Montag von 18–20 Uhr

Kursgebühr: 10 €

Bitte beachten Sie die Studienreise am 02.04.2019 nach Karlsruhe.

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