Quelle: Wikipedia

Hochhäuser gelten als Inbegriff metropolitaner Architektur. Von Anfang an gab es einen Wettstreit unter den internationalen Großstädten, wer das höchste Hochhaus vorweisen könne. Dabei handelte es sich fast ausschließlich um Bürohochhäuser. Dieser Wettstreit hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt.

Ganz anders verhält es sich hingegen mit der Baugattung der Wohnhochhäuser: Galten sie den Avantgarden des frühen 20. Jh.s noch als bedeutendes Allheilmittel zur Lösung der sozialen Wohnungsfrage, so geriet das vertikale Massenwohnen in der zweiten Hälfe des vergangenen Jahrhunderts rasch in den Verruf, soziale Konflikte regelrecht zu befördern. Wohnhochhäuser wurden so zum Fokus aller Bausünden. 

Das hat sich inzwischen radikal verändert. Im Zuge der Baulandverknappung und Bodenspekulation ist in den Ballungszentren höchstmögliche Verdichtung angesagt. Um solche Hochhäuser finanziell noch besser verwerten zu können, strebt man immer häufiger hybride Lösungen an: Nutzungsmischungen von Wohnen und Dienstleistungen.

Das Wochenendseminar wird die ebenso an- wie aufregende Typologie der Hochhäuser von ihren Anfängen im späten 19. Jh. bis zu Gegenwart aufbereiten und kritisch bewerten.

Achtung: Da es leider nicht gelungen ist, eine Führung in einem der neuen Hochhäuser von Herzog & de Meuron in Basel zu organisieren, entfällt die für Sonntagnachmittag vorgesehene Kurzexkursion nach Basel!

Der Referent lehrte Architekturgeschichte und Design an der Bergischen Gesamthochschule Wuppertal und führte über viele Jahre auf Studienreisen zu architektonischen Highlights.

Leitung: Prof. Frank R. Werner, Schöppingen
Termin: 05.10. - 06.10.2019
Kursnummer: 115
Uhrzeit:

Samstag 17–21 Uhr mit einer Pause für das Abendessen, Sonntag 9.30–12 Uhr. Ende mit dem Mittagessen

Kursgebühr: 30 €
Unterkunft und Verpflegung: ab 67 €

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