Prof Fath im Schwimmanzug nimmt Wasserprobe

Für viel Aufsehen sorgte Prof. Dr. Andreas Fath von der Hochschule Furtwangen im Sommer 2014 mit dem Projekt „Rheines Wasser“, das Extremsport, Wissenschaft und Umweltschutz verknüpfte. Er durchschwamm innerhalb von 28 Tagen den Rhein von der Quelle in der Schweiz bis zur Mündung in den Niederlanden. Im Sommer 2017 begab er sich erneut auf eine kräftezehrende Reise im Dienst der Wissenschaft und durchschwamm den Tennessee River in den USA.

Obwohl Fath eigentlich in seiner Freizeit Langstreckenschwimmen als Leistungssport betreibt, ging es ihm bei diesen beiden Schwimm-Marathons nicht so sehr um die sportliche Herausforderung. Sein Ziel war vielmehr das Bewusstsein für die Kostbarkeit der Ressource Wasser und für einen effektiven Gewässerschutz zu stärken.
Inhaltsstoffe von Spülmaschinentabs, Medikamentenreste und eine bedenkliche Menge von Mikroplastik – dies und mehr fanden Fath und sein Team bei der Analyse des Rhein- und des Tennessee-Wassers. Die Unterschiede zwischen Europa und den USA sind dabei teils gewaltig und zeigen auf, welche Stoffe der Mensch in die Flüsse gelangen lässt. Der Weg zu sauberen Gewässern ist noch weit. Doch jeder einzelne kann einen Beitrag dazu leisten. Darum geht es in diesem Vortrag mit anschließender Diskussion.

Der Referent hat über sein Rhein-Projekt ein Buch veröffentlicht: Rheines Wasser. 1231 Kilometer mit dem Strom (Hanser 2016)

Leitung: Prof. Dr. Andreas Fath, Villingen-Schwenningen
Termin: 06.11.2020
Kursnummer: 119
Uhrzeit:

Freitag 18–20 Uhr

Kursgebühr: 12 €

Tipp: Drei Veranstaltungen sind im November Umwelt-, Energie- und Klimafragen gewidmet: siehe auch Kurs 124 und Kurs 128.

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