Selbstbildnis von Ernst Barlach

Als Bildhauer ist er vor allem Holzbildhauer, einer der berühmtesten Künstler seiner Zeit. Das Arbeiten am Holz ist langwierig. Spontanes dagegen, was schnell gehen muss, wird aus Gips gebildet, dann in Bronze gegossen.
„Meine künstlerische Muttersprache ist die menschliche Figur“, sagt er. Bekannt sind seine großen Skulpturen aus Holz, Ton, Gips, Bronze und Stein – oft auf Postkarten abgebildet – sowie seine großen Reliefs an Gebäuden und Figuren in Kirchen und auf Plätzen.
Weniger bekannt sind seine Zeichnungen, und heute fast vergessen ist sein dichterisches Werk. Zu seiner unverwechselbaren Sprache fand er schon früh. Das Schreiben hielt er für seine „triebmäßig sicherste Bega-bung“. Er hat acht Dramen geschrieben, auch Prosa, darunter zwei Romane und Tagebücher.

Anhand zweier Bühnenwerke (Der tote Tag und Der blaue Boll) soll an diesem Vormittag der Dichter Ernst Barlach gewürdigt werden, der am 2. Januar vor 150 Jahren geboren wurde.

Die Referentin ist Romanistin, Kunsterzieherin und Atempädagogin, seit 2004 mit Vorträgen und Rezitationen zu deutscher Literatur vielerorts aufgetreten.

Leitung: Roswitha Amina Feder, Kirchzarten
Termin: 02.02.2020
Kursnummer: 015
Uhrzeit:

Sonntag 10.30–12.30 Uhr

Kursgebühr: 12 €
Mittagsmenü: falls gewünscht: 15 €

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