Auf den Spuren transgenerativer Traumata – Wochenendseminar

Dass traumatische (Kriegs-)Erlebnisse nachwirken und die folgenden Generationen darunter leiden, rückt immer mehr ins öffentliche und individuelle Bewusstsein.
Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die sich mit sich und ihrer Familiengeschichte beschäftigen möchten, um zu erkennen, welche Auswirkungen die Schatten der Vergangenheit auf das eigene Erleben haben können.
Über den Austausch der persönlichen Erfahrungen im Gespräch hinaus bieten die kreative Beschäftigung mit Malen und Schreiben, aber auch Bewegungsarbeit die Möglichkeit, Wege der Veränderung zu finden. Der kreative Ausdruck würdigt, was ist, und ermöglicht neue, heilsame Erfahrungen. Veränderung wird dadurch mit allen Sinnen erlebbar. Es werden keine künstlerischen Fertigkeiten vorausgesetzt.

Die Referentin ist Kulturanthropologin und Tanztherapeutin in Fortbildung zur Kreativen Leibtherapeutin (zukunftswerkstatt therapie-kreativ). Als selbst Betroffene hat sie sich auf die therapeutische Arbeit mit transgenerativen Traumata spezialisiert.

Leitung: Dr. Nana Hartig, Emmendingen
Termin: 22.02. - 24.02.2019
Kursnummer: 023
Uhrzeit:

Freitag 18 Uhr Abendessen bis Sonntag nach dem Mittagessen. Seminarzeiten: Fr 19–21 Uhr, Sa 9.30–12.30 und 14–18 Uhr mit Pausen, So 9.30–12.30 Uhr

Teilnehmeranzahl: max. 12
Kursgebühr: 120 €
Unterkunft und Verpflegung: ab 134 €

Am 6. Februar 2019 stellt Sie die Problematik in einem Abendvortrag im Waldhof dar.

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