Theorie und Praxis

Die Hand der Mutter ist neben der Brust vom ersten Lebenstag an der zentrale Körperteil für Begrüßung, Halt, Trost, Verständigung und Beruhigung. Auch zwischen Erwachsenen und in vielen Schichten, Ethnien und Religionen ist sie von herausragender Bedeutung – fast wie der Blick, besonders wenn beide zueinander gehören.

In der klassischen Psychoanalyse spielen beide dagegen fast eine Nebenrolle: Begrüßung und Abschied sowie erster und letzter Anblick.
In der analytischen Körperpsychotherapie ist die Hand nicht nur unverzichtbar, sondern leistet Ähnliches wie beim Kleinkind – vorausgesetzt sie wird in der sogenannten Regression angeboten, also wenn der Patient spürt oder vom Therapeuten wahrgenommen wird, auf welcher Tiefenschicht das „innere und verletzte Kind“ sich zeigt.

Berührung braucht aber eine ganze andere Abstinenz des Therapeuten als in der reinen Sprachkur, damit es keine Verwirrung zwischen Kind und Erwachsenem gibt.
Kleine Übungen ergänzen dieses Seminar, das insbesondere für Psychotherapeuten unterschiedlicher Richtungen geeignet ist.

Der Referent ist bekannt als Psychoanalytiker, Körpertherapeut und Buchautor.

Leitung: Dr. Tilmann Moser, Freiburg
Termin: 21.09. - 22.09.2019
Kursnummer: 105
Uhrzeit:

Samstag 17–21 Uhr mit einer Pause für das Abendessen, Sonntag 9.30 bis nach dem Mittagessen.

Teilnehmeranzahl: max. 24
Kursgebühr: 40 €
Unterkunft und Verpflegung: ab 67 €

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