Warum ist China so stark in Afrika und Lateinamerika vertreten? Welche Ziele hat das Projekt „Neue Seidenstra­ße“? Und warum ist die deutsche Regierung so zögerlich, Menschenrechtsverletzungen in China anzusprechen?

Antworten auf diese und weitere Fragen wird die Referentin im Rahmen dieser Veranstaltung nachgehen.

Ende der 1970er-Jahre gaben die Spitzen der chinesischen Regierung den Startschuss für einen einzigartigen wirtschaftlichen Aufschwung. Heute exportiert China mehr Waren als Deutschland und löst die USA als größten Player in der Welt ab. Dieser Erfolg bedeutet aber, dass auf politische und soziale Rechte kein Wert gelegt wird. Und dennoch nimmt man kaum kritische Stimmen wahr, weder seitens der EU noch der USA noch Deutschlands.

Das Seminar hat das Ziel, diese Standpunkte kritisch zu hinterfragen und gemeinsam zu diskutieren.

Die Seminarleiterin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Landau. Außerdem ist sie Mitglied der Friedensakademie Rheinland-Pfalz und berät politische Institutionen zu politischen und wirtschaftlichen Fragestellungen.

Leitung: Julia Renner, Landau
Termin: 11.03.2021
Kursnummer: 024
Uhrzeit:

Donnerstag 17–21 Uhr mit einer Pause fürs Abendessen

Kursgebühr: 18 €
Abendessen: 14,50 €

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