Ein Großprojekt der physikalischen Grundlagenforschung

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Das Europäische Kernforschungszentrum CERN bei Genf beherbergt, 100 m unter der Erde, die größte wissenschaftliche Maschine der Welt, den "Large Hadron Collider" (LHC). Hier werden Protonen in einem Ring von 27 km Umfang auf nahezu Lichtgeschwindigkeit gegenläufig beschleunigt und zur Kollision gebracht. Der gewaltige Energieblitz wird mit haushohen Detektoren aufgezeichnet. Immer neue Bausteine der Materie werden in der enormen Datenflut sichtbar, wie etwa das lang gesuchte Higgs-Teilchen. Der LHC wurde 2008 in Betrieb genommen und arbeitet seit kurzem mit der maximalen Energie. Die jährliche Stromrechnung beläuft sich auf 19 Millionen Euro, dazu kommen die Kosten für tausende Wissenschaftler.
Was genau erforscht wird und wie der LHC funktioniert, wird in diesem Vortrag allgemein verständlich erklärt – eine spannende Reise in die Welt der Elementarteilchen!

Bitte bachten Sie auch unsere Studienfahrt zum CERN am 22./23.03.2019.

Der Referent ist Astrophysiker, Leiter der Fachgruppe Ge-schichte der Astronomie der Vereinigung der Sternfreunde e.V. und Buchautor. Mehr unter www.klima-luft.de/steinicke

Leitung: Dr. Wolfgang Steinicke, Freiburg
Termin: 21.03.2019
Kursnummer: 035
Uhrzeit:

Donnerstag: Vortrag von 18–20 Uhr

Kursgebühr: 10 €

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