Bescheiden, warmherzig, sensibel, aber auch geradlinig in seinem Denken, Fühlen und Handeln ging Brahms seinen Weg. Bekannt ist das Lob Robert Schumanns: „Das ist ein Berufener!“ Der „Erbe Beethovens“, wie man ihn später genannt hat, war er damals noch nicht. Es dauerte seine Zeit, bis er als Komponist die Anerkennung erlangte, die ihm zustand.

Heute gehört er zu den ganz Großen und ist als der romantische Komponist bekannt, der die Tradition bewahrt. Das Deutsche Requiem, die Ungarischen Tänze, seine Kammermusik oder seine vier Sinfonien – die Kompositionen von Brahms sind von den Konzertpodien nicht wegzudenken. Seine Musik enthält viel Energie und ist gleichzeitig von großer Intimität durchdrungen. So können wir mit ihr sowohl Stille als auch Ekstase finden.

Lassen Sie uns in Brahms‘ Klangwelt eintauchen, und erleben wir einen Tag lang ihren Zauber! Wir erkunden gemeinsam den Aufbau ausgewählter Werke, um die musikalischen Gedanken und das Wirken der musikalischen Kräfte kennenzulernen. Um sie besser „begreifen“ zu können, verfolgen wir die Melodien anhand aufgezeichneter Linien und spüren ihnen mit einfachen Gebärden nach.
Das alles ist ohne musikalische Vorkenntnisse möglich. Allein durch achtsames, wiederholtes Hören führt uns die Musicosophia-Methode zu einem tieferen Verständnis der Meisterwerke der Musik, und wir erleben ihren Reichtum in einer neuen, tiefgreifenderen Weise.

Die Referentin ist Musiklehrerin und ausgebildete Seminarleiterin in der Internationalen Musicosophia-Schule in St. Peter.
Mehr unter www.musicosophia.org

Leitung: Carola Zenetti, St. Peter
Termin: 02.10.2021
Kursnummer: 090
Uhrzeit:

Samstag 9.30–18 Uhr, in der Pause Mittagessen. Nach Kursende steht die Referentin noch für individuelle Fragen zur Verfügung.

Teilnehmerzahl: max. 15
Kursgebühr: 39 €
Mittagsmenü: 16 €

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