Kurs  083
24.07.2018

Dr. Karl Kunibert Schäfer, Freiburg

Emily Bronté wikicommonsDie mittlere der drei Brontë-Schwestern, die vor 200 Jahren in einem Pfarrhaus in Yorkshire geboren wurde, hat nur einen einzigen Roman hinterlassen, der aber einer der berühmtesten der englischen Literatur ist: Wuthering Heights (dt. „Sturmhöhe“).

Als das Werk 1847 (zunächst unter einem männlichem Pseudonym) erschien, löste es einen Sturm der Entrüstung aus, denn es fiel aus den moralischen und literarischen Konventionen der Zeit völlig heraus. Somerset Maugham nannte den Roman „zugleich sehr gut und sehr schlecht. Er ist hässlich. Er besitzt Schönheit. Es ist ein furchtbares, ein kraftvolles und ein leidenschaftliches Buch."

Worin diese Kraft und das Ungewöhnliche dieses Buches liegt, wird uns an diesem Nachmittag beschäftigen. Dabei spielen die schroffe Persönlichkeit der Autorin und die rauhe Landschaft der Yorkshire moors – nicht nur in den Ausschnitten aus verschiedenen Verfilmungen, die gezeigt werden – eine Hauptrolle.

 

Der Referent ist Anglist und hat über das britische Drama promoviert.

Zeit: Dienstag 15–17 Uhr

Teilnahme (inkl. Kaffee und Kuchen): 15 €

 

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