Kurs 007    
20.01. - 21.01.2018

Ulli Dimitri Bosl, Köln

Bosl ikone1Byzantinische Bilderschätze

Wann beginnt byzantinische Kunst? War die Hagia Sophia Justinians an-ikonisch ( = frei von figürlichen Darstellungen)? Worum ging es beim Ikonoklastenstreit des Frühmittelalters? Wo finden sich sassanidische, islamische und westeuropäische Einflüsse? Wie entwickelt sich die Kunst nach der Eroberung Konstantinopels? Und vor allem: Was ist auf Ikonen eigentlich dargestellt?

An diesem Wochenende geht es zunächst anhand von Bildern und Texten um Historisches, danach um Kunstgeschichtliches und um die „Enträtselung“ byzantinischer Bildprogramme. Für den westeuropäischen Betrachter ist manch Ungewohntes und Überraschendes dabei: z.B. die Badeszene im Weihnachtsbild, die an antike Vorstellungen anknüpft. Oder in der Darstellung der Verkündigung: Was hält Maria in der Hand? Warum trägt der Engel einen Stab? Und in der Darstellung des Pfingstbildes: Wer ist der weißgekleidete Mann in der Mitte?

Kommen Sie mit auf eine reich bebilderte „Reise“ von der Hagia Sophia über mittelalterliche Kreuzkuppelkirchen bis hin zu post-byzantinischen Kirchen im östlichen Mittelmeerraum.

Der Referent war orthodoxer Priestermönch einer altkalendaren griechischen Kirche; er studierte Byzantinistik und Neograezistik, Liturgiewissenschaft und Fundamentaltheologie an der Ruhr-Universität Bochum und der Aristoteles Universität Thessaloniki. Heute führt er Studienreisen nach Armenien, Georgien, Zypern und Irland.

Zeit: Samstag 17 Uhr bis Sonntag nach dem Mittagessen
Teilnahme: 30 €
Unterkunft und Verpflegung: ab 65,50 €

 

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