Erwachsenenbildung

Der Waldhof ist eine gemeinnützige, überkonfessionelle und überparteiliche Einrichtung der Erwachsenenbildung. Er unterbreitet Interessierten ein umfangreiches, anspruchvolles und kostengünstiges Bildungsangebot in einer angenehmen Atmosphäre, die das Lernen fördert. Einem ganzheitlichen Bildungsideal verpflichtet, steht die Erweiterung musischer und schöpferischer, körperlicher und sozialer Fähigkeiten gleichrangig neben einer breitgefächerten Wissensvermehrung. Volles Entfalten der Persönlichkeit und verantwortungsvolles Mitgestalten der Gesellschaft sind Grundanliegen des Waldhofs.

Weiterbildung

1948 als „Haus für Jugend- und Volksbildung“ auf Schloss Ortenberg bei Offenburg gegründet, um einen kraftvollen Neuanfang zu initiieren, wurde die Einrichtung schon 1950 nach Freiburg verlegt, in die Hauptstadt des damaligen Landes Südbaden. Der Waldhof im Stadtteil Littenweiler wurde als „Volksbildungsheim“ zu einem Zentrum des Wiederaufbaus der ehrenamtlichen Erwachsenenbildung sowie der Weiterbildung von Lehrkräften und bot darüber hinaus Interessierten aus Nah und Fern hochwertige allgemeinbildende Veranstaltungen. 2000 wurde der Namen nochmals geändert in „Waldhof – Haus der Weiterbildung und Begegnung“ , 2010 in „Waldhof – Akademie für Weiterbildung“.

Zielgruppe

Zielgruppe sind Erwachsene, unabhängig von Nationalität, Geschlecht, Alter, Bildungsabschluss, sozialer oder beruflicher Stellung, politischer, religiöser oder weltanschaulicher Orientierung, die für eine bestimmte Zeit - für Stunden, ein Wochenende oder mehrere Tage - zusammenkommen, um miteinander zu lernen. Weil Gemeinschaft und Ideenaustausch den Erfolg fördern und festigen, bietet der Waldhof preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten, gesunde Kost sowie gepflegte Arbeits- und Aufenthaltsräume.
Eingeladen wird zu überwiegend allgemeinbildenden Kursen, die allen offen stehen;außerdem finden im Waldhof geschlossene Veranstaltungen statt, deren Inhalte ebenfalls der Weiterbildung dienen. Zum Angebot gehören auch Lehrfahrten oder Studienreisen, sofern diese für das Erreichen der Lernziele nützlich oder sogar notwendig sind.

Qualitätssicherung

Zur Qualitätssicherung sind bei der Auswahl der frei mitarbeitenden Dozentinnen und Dozenten fachliche und pädagogische Kompetenz maßgebend. Diese können durch Hochschulstudium, Fachzertifikat, künstlerische Ausbildung oder durch langjährige Dozententätigkeit nachgewiesen werden. Im Internatsbetrieb sind hauswirtschaftliche Fachkräfte für gehobene Qualität verantwortlich.

Erwachsenenbildungsgesetz

Die gesamte Arbeit basiert auf dem Erwachsenenbildungsgesetz Baden-Württemberg und wird vom Land gefördert.