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Kurs 1018

10.05. – 11.05.2010

Annette Veit M.A., Kunsthistorikerin, Freiburg

Ernst Ludwig Kirchner

Große Retrospektive im Frankfurter Städelkirchner

Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938), Gründungsmitglied der Künstlervereinigung „Brücke“ und einer der bedeutendsten Expressionisten, hatte prägenden Einfluss auf die Kunst der klassischen Moderne. Anfangs inspiriert durch französische Malerei (Impressionismus, Fauves), wurzelt sein Schaffen in einem exzessiven Leben. Dessen Etappen sind: „Brücke“-Zeit mit ihren Aktdarstellungen, die berühmten Arbeiten aus den Berliner Jahren mit ihren unübertroffenen Darstellungen des Großstadtlebens, die Gemälde, welche die Schrecken des 1. Weltkriegs widerspiegeln. Schließlich die Davoser Zeit mit Sujets aus der Schweizer Bergwelt. In diesem „Neuen Stil“ weicht die erregte Ausdruckskunst des Expressionisten einer eigentümlich romantischen Naturauffassung. Diese Schaffensphase wird bis heute kontrovers diskutiert. Aber auch die in ihrem Blick beruhigten Arbeiten der letzten 20 Lebensjahre des Künstlers beweisen in ihrer „abstrakten“ Flächigkeit die anspruchsvolle Modernität Kirchners.

Teilnehmerzahl für die Führung: max. 25
Beginn: Montag, 18 Uhr Abendessen, Vortrag 19 - 21 Uhr
Ende: Dienstag: ca. 19 Uhr
Teilnahme, Eintritt und Führung: 40,- €
Unterkunft und Verpflegung: 41,50 €
Kostenfreie Abmeldung bis 10. April
Achtung! Hinzu kommt die Bahnfahrt nach Frankfurt. Um in den Genuss eines ermäßigten Gruppentickets oder eines Kultur-Spezial-Tickets zu kommen, muss die Anmeldung bis spätestens 10. April erfolgt sein. Der Fahrpreis stand bei Drucklegung noch nicht fest.