06.11. – 07.11.2010
Manfred Karl Böhm, Dipl.-Theologe, Rüsselsheim
Warum Mönche länger leben und Nonnen nicht dement werden
Zur Bedeutung der so genannten 'Klosterstudien' für ein gesundes Leben
Mönche werden fast fünf Jahre älter als Männer außerhalb der „Klostermauern" und erreichen damit fast die Lebenserwartung von Frauen. Zu diesem Resultat kommt Prof. Marc Luy (Vienna Institute of Demography) auf Grund seiner Studien an zwölf bayrischen Klöstern. Die von Prof. David Snowdon (Kentucky) durchgeführte "Nun Study" führte ebenfalls zu einem auffälligen Ergebnis: Nonnen leben zwar gleich lang wie andere Frauen in den USA, scheinen aber vor Alzheimer- und Demenzsymptomen geschützt zu sein. Sie zeichnen sich auch im hohen Alter durch stabile geistige Leistungsfähigkeit aus.

Das Seminar befasst sich mit diesen Klosterstudien und nimmt Elemente des Klosterlebens in den Blick, die „Weltmenschen" in ihren Alltag übernehmen können, um dem Aufkommen alterstypischer Erkrankungen rechtzeitig vorzubeugen.
Der Ablauf des Seminars wird von Kurzvorträgen, Gesprächen und monastischen Übungen bestimmt.
Beginn: Samstag, 17 Uhr
Ende: Sonntag mit dem Mittagessen
Teilnahme: 30,- €
Unterkunft und Verpflegung: 53,- €
