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01.10. – 04.10.2009

Beate von Witzleben, Tuttlingen

Experimentelles Gestalten

Maske, Mythos, Mensch

Durch spielerisch experimentelle Annäherung an ein faszinierendes Thema, mit ungewöhnlichen Materialien wie Erde, Asche, Gips, auf Holz, Gewebe, Stein, aber auch durch verschiedene künstlerische Verfahren wird sich eine unerschöpflich reiche Bildsprache eröffnen, die am Ende doch eines lehrt: in der Beschränkung der Mittel liegt die Bedeutung der Aussage.

Anders als herkömmliche Abbild-Techniken im traditionellen Porträtkurs wollen künstlerische Experimente nicht Wirklichkeitstreue sondern Ausdrucksstärke. Beispiele aus Kultur- und Kunstgeschichte, das eigene Gesicht, das Gegenüber oder geeignete Fotografien aber auch (selbstgefertigte) Gips- und andere Masken werden als Modell und Anregung dienen.

Wie wirkt Vereinfachung, Verfremdung, Stilisierung? Wie entsteht Miene, Geste, Emotion?

Wie wird ein Gesichtsschema zu Typus, Individuum, Maske oder Gesichtslandschaft?

Im Vergleich zwischen Wirkung und Wirklichkeit, durch Anleitung und Bildbesprechung können eigene Ideen und bildnerische Mittel immer sicherer in ausdrucksstarke Bildsprache verwandelt werden.

Eine Materialliste wird zwei Wochen vor Kursbeginn zugesandt.

Teilnehmerzahl: max. 10
Beginn: Donnerstag, 15 Uhr mit dem Kaffee
Ende: Sonntag mit dem Mittagessen
Teilnahme: 100,- EUR
Unterkunft und Verpflegung: 160,- EUR
Kostenfreie Abmeldung bis 10. September